Pause

Filmfrühstück und Gespräch

Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Ein besonderer Wintertag in einem kleinen Ort in Mazedonien. Wie jedes Jahr wirft der Geistliche ein geweihtes Holzkreuz in den Fluss und eine Gruppe Männer ringt im eiskalten Wasser darum, es als Erster zu finden – das soll Glück bringen. Doch dieses Mal kommt alles anders, denn Petrunya, eine Frau springt auch in den Fluss… und rebelliert damit gegen patriarchale Strukturen in Kirche und Gesellschaft. Die mazedonische Drehbuchautorin und Regisseurin Teona Strugar Mitevska greift für diesen satirischen und zugleich bitterernsten Film eine wahre Geschichte auf. Dieser Film, der im Wettbewerb der Berlinale 2019 seine Premiere hatte, ist ein inspirierendes Plädoyer für mehr Widerspenstigkeit. Und Petrunya, beeindruckend gespielt von Zorica Nusheva, ist eine Heldin, einfach weil sie für sich einsteht.

 

Samstag, 12. Dezember, 9.30-12.45 Uhr

B/F/KRO/MAZ/SLO 2019; 100 min; Regie: Teona Strugar Mitevska

12 €

 

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