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Film Making of Der Kaiser von Atlantis

Wie in Ludwigshafen eine Oper aus dem Konzentrationslager Theresienstadt zur Aufführung kam

Ein 30-minütiger Film nimmt Sie mit in den Entstehungs- und Aufführungsprozess der Oper „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“. Dem erfahrenen Kamera- und Regietrio gelang es, die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten einzufangen. Die eigentliche Oper wurde von Viktor Ullmann komponiert und mit dem Libretto von Peter Kien im Konzentrationslager Theresienstadt 1943/44 zwar geprobt, aber nie aufgeführt. Im Film wird auch die Aktualität von Erinnerungsarbeit thematisiert, am Beispiel von "Ludwigshafen setzt Stolpersteine". Wenn Sie sich auch dafür interessieren, die komplette Oper in einer Filmaufnahme zu sehen mit Live-Musik haben Sie am 28.1. die Gelegenheit. Beide Filme ergänzen sich sehr gut.

 

8. Januar, 10.30 bis 12 Uhr

mit Johannes Graßl und Monika Kleinschnitger, beide sind Gründungsmitglieder von Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V., forschen und recherchieren zu Opfern der NS-Zeit und engagieren sich in der Vermittlungsarbeit

in sanctclara, B5 19, Mannheim

 

mimo macht munter!

Seit 11 Jahren gibt es dieses schöne Angebot am Mittwochmorgen: Menschen treffen sich, um einen interessanten Vortrag zu hören und darüber ins Gespräch zu kommen, um aktuelle Fragestellungen zu bedenken und spannende Initiativen und Menschen der Metropolregion kennenzulernen. Dabei wird eine große Bandbreite an Themen abgedeckt: Geschichte, Kultur und Theologie, Leben in Mannheim, Blicke in die weite Welt und vieles mehr. Einiges ist wiederkehrend, gehört also schon fest zum „mimo-Inventar“: in jedem Semester gibt es etwa einen „mimo“ mit Literaturempfehlungen und einen mit Gesang. Wichtig ist uns der interreligiöse Dialog, so dass wir regelmäßig jüdische oder muslimische Referentinnen und Referenten haben, die von ihrem Glauben und Leben erzählen. Langweilig wird es nie! So spannend wie die Vorträge sind auch unsere Gäste. Je nach Interesse sind wir mal zehn und auch mal 55 Personen. Manche kommen, weil sie gerade heute Zeit haben, andere, weil „mimo“ einfach zur Woche dazu gehört. Wie sagte es eine unserer Stammgäste so treffend: „Eigentlich ist es immer gut, ich gehe immer bereichert nachhause“. Ab 10 Uhr gibt es Kaffee, Tee, Gebäck und informelle Gespräche. Von 10.30 bis 12 Uhr sind die jeweiligen Referentinnen und Referenten zu Gast. Begleitet werden die Mimo-Angebote von Traute Steindl, Dorothea Hilgendorff und Maria Brekle. Der Teilnahmebeitrag beträgt ab jetzt 4 Euro inkl. Getränke.

Viele Jahre lang haben wir Sie um 3 Euro gebeten und hoffen jetzt, dass Sie „mimo“ trotz moderater Preiserhöhung treu bleiben. Die Einnahmen fließen alle in das Budget für die Honorare der „mimo-Referent*innen, die sich darüber freuen. Und davon haben wir dann alle was! Danke für Ihr Verständnis.

Wenn Sie nach „mimo“ noch etwas Zeit haben, bleiben Sie gerne zum Mittagsgebet um 12.15 Uhr im Raum der Stille und dann zur gemeinsamen Mittagssuppe im Seminarraum.

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