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Elser – Er hätte die Welt verändert

Filmfrühstück und Gespräch D 2015; 113 min; Regie: Oliver Hirschbiegel

Am 8. November 1939 hätte Georg Elser die Geschichte verändern können: Durch die von ihm gebaute Bombe sollten Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze umkommen. Aber Hitler verlässt den Bürgerbräukeller in München 13 Minuten früher, das Attentat scheitert. Elser wird verhaftet, verhört, gefoltert, jahrelang gefangen gehalten und am 9. April 1945 hingerichtet – knapp vor Ende des zweiten Weltkriegs. Dieser Film ist Spielfilm, Dokumentation, Politthriller und Liebesgeschichte. Er verbindet zwei Zeitebenen: Attentat, Verhöre und Ermordung wechseln sich ab mit Rückblenden, die schildern, wie der lebensbejahende, freiheitsliebende Georg Elser zum entschlossenen Widerstandskämpfer wird. Die Filmhandlung greift historische Fakten auf, dafür haben dafür haben Autor*innen und Produzent intensiv recherchiert - zum Beispiel in den Verhörprotokollen der Gestapo. Die Rückblenden versuchen das Portrait eines Mannes zu zeichnen, von dem wir wenig wissen, den wir aber alle kennen und hochschätzen sollten. Auch wenn die brutalen Folterszenen dieses Films schwere Kost sind, eignet er sich doch für ein Filmfrühstück, denn gerade im Gespräch danach können wir uns darüber austauschen, was dieser Film thematisieren will! Wenn Sie noch mehr zur historischen und aktuellen politischen Bedeutung Georg Elsers erfahren wollen, besuchen Sie die mimo-Veranstaltung am 30.10., in der die Historikerin  Prof. Dr. Angela Borgstedt zu Georg Elser referiert.

 

Samstag, 30. November. 9.30 bis 12.30 Uhr

in sanctclara Mannheim, B5,19 + Moderation Petra Heilig, Leitungsteam sanctclara + Eintritt incl. Frühstück 10 Euro + Anmeldung bis 19.11. unter Fon 0621 17857-0 oder service@sanctclara.de

Eine Veranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara

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